Willkommen bei der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie


Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,

in einer Zeit der schier unbegrenzten Möglichkeiten und Angebote stellt sich für wissenschaftlich aktive Psychiaterinnen und Psychiater die Frage nach einer Plattform für den Austausch. Eine solche Plattform muss die Möglichkeit bieten, wissenschaftliche Beiträge breit mit Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren, die bereits eine anerkannte wissenschaftliche Expertise haben.

Die Deutsche Gesellschaft für Biologische Psychiatrie (DGBP) bietet Ihnen eine solche Plattform für den Austausch wissenschaftlicher Ergebnisse. Sie ist eine junge, schlagkräftige Gesellschaft, die regelmäßige Treffen organisiert und der es gezielt um die Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern auf dem Gebiet der biologischen Psychiatrie geht. Darüber hinaus verfügt sie mit dem European Archives of Psychiatry and Clinical Neurosciences über ein Publikationsorgan, welches europaweit eine gute Reputation (Impactfaktor 2008 3,1) hat.

Ich möchte Sie, auch im Namen des Vorstandes der Gesellschaft anregen, die Vorzüge der DGBP kennenzulernen, um für den moderaten Beitrag von 50 Euro pro Jahr Mitglied zu werden.


Prof. Dr. P. Falkai
Präseident der Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie

Unsere Historie - unsere Ziele

Die Gründung der Gesellschaft wurde auf dem 2. Weltkongress für Biologische Psychiatrie in Barcelona im September 1978 beschlossen. Die Generalversammlung der World Federation of Societies of Biological Psychiatrie hatte damals dazu aufgerufen, daß Delegierte von nationalen Gesellschaften an der Generalversammlung teilnehmen sollten.

Während des Kongresses wurde eine Liste von deutschen Kollegen erstellt, die als Komitee zur Gründung einer Deutschen Gesellschaft für Biologische Psychiatrie dem Generalsekräter der World Federation übergeben wurde. [ mehr ... ]

Der Beitrag der Biologischen Psychiatrie zur Entwicklung integrativer psychiatrischer Diagnostik

Prof. Dr. Peter Falkai und Prof. Dr. Oliver Gruber
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Georg-August-Universität Göttingen

Am Beispiel der Bildgebung und Genetik bei psychotischen und dementiellen Erkrankungen, konnte gezeigt werden, dass biologisch-psychiatrische Verfahren im Rahmen der integrativen psychiatrischen Diagnostik vor allen Dingen beim Ausschluss hirnorganischer Ursachen ihren Stellenwert haben. Messbare Fortschritte bei der Entdeckung von Risikogenen, der Verbesserung bildgebender Verfahren und nicht zuletzt durch eine Optimierung des klinischen bzw. neurobiologischen Phänotyps geben Hoffnung in Zukunft die Frühstadien psychiatrischer Erkrankungen besser zu erkennen, um die präventiven Maßnahmen gezielt einsetzen zu können.
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